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Humpert nachhaltig Familienfreundlich

Landrätin Eva Irrgang verlieh Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Soest“ an Humpert

Am Mittwoch, den 03. Juli 2019 verlieh die Landrätin Eva Irrgang der Wilhelm Humpert GmbH & Co. KG aus Wickede (Ruhr) das aussagekräftige Zertifikat „Familienfreundliches Unternehmen im Kreis Soest“.

Elf Unternehmen aus dem Kreis Soest erhielten das Gütesiegel erstmalig. Sie alle haben unabhängig von Branchenzugehörigkeit und Unternehmensgröße erste Angebote geschaffen, um ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern.

Um das begehrte Zertifikat zu erhalten, musste sich Humpert vorab einer umfangreichen Auditierung unterziehen und vor einer 10-köpfigen Fachjury präsentieren und bestehen. Dabei musste die Fachjury von der nachhaltigen Familienfreundlichkeit des Unternehmens umfassend überzeugt werden.

Das aussagekräftige Zertifikat mit dem entsprechendem Logo soll helfen, die Außendarstellung als familienfreundliches Unternehmen zu unterstützen und somit auf einen weiteren positiven Aspekt bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern zielen. Aber auch die Innendarstellung ist besonders wichtig, um die Mitarbeiter aktiv zu unterstützen, Beruf und Familie besser in Einklang bringen zu können.

„Mit der Darstellung des Unternehmens als besonders familienfreundlich, in Verbindung mit der positiven Beschreibung des Unternehmenssitzes in Wickede (Ruhr), mit all seinen Vorzügen im regionalen Umfeld, möchten wir dem vorhandenenen Fachkräftemangel zur Besetzung der spannenden Arbeitsplätze rund um die Marke ergotec entgegenwirken.“ so der Geschäftsführer Willi Humpert.

Seitens Humpert nahmen die Assistentin der Geschäftsführung Maja Grothe und die Personalleiterin und Betriebsrätin Martina Schäfers das Zertifikat von der Landrätin entgegen (Foto).

 

Wissenschaft trifft Praxis – Studenten der TU Dortmund nehmen Radfahrer unter die Lupe

Humpert kooperiert mit Studenten des Lehrstuhl für Marketing der TU Dortmund

Der Lehrstuhl für Marketing der TU Dortmund unter Leitung von Prof. Dr. Hartmut Holzmüller und die Geschäftsführung der Wilhelm Humpert GmbH & Co. KG vereinbarten für das Wintersemester 2014/2015 eine umfangreiche Kooperation bzgl. der sich seit nunmehr 5 Jahren im Markt befindlichen Fahrradkomponentenmarke „ergotec“, um die Implementierung im Markt und eine zielgerechte mögliche Weiterentwicklung zu erforschen.

Über die verschiedenen Nutzergruppen hinweg treten unter den Radfahrern häufig körperliche Beschwerden auf. Darunter fallen insbesondere Schmerzen an Gesäß, Knie, Nacken und den Händen. Trotz der Präsenz von ergonomischen Fahrradkomponenten im Markt, die nachweislich zur Beschwerdereduktion beitragen, machen nur wenige Radfahrer von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die Wilhelm Humpert GmbH & Co. KG aus Wickede/Ruhr bietet bereits seit einigen Jahren solche ergonomischen Komponenten unter der Marke „ergotec“ an. Um das Verhalten im Umgang mit Beschwerden beim Radfahren und die Akzeptanz ihrer Produkte aus Sicht der Konsumenten zu beleuchten, forschte das Unternehmen gemeinsam mit 15 Marketingstudierenden der TU Dortmund unter Anleitung von Prof. Dr. Hartmut Holzmüller.

Das Ziel der Marktforschung war, nicht nur das Radfahrverhalten zu untersuchen, sondern vielmehr tiefere Einblicke in den Umgang mit Beschwerden und deren Behebung von Radfahrern zu erhalten. Dazu haben die Studierende insgesamt 91 ausführliche Tiefeninterviews und eine Online-Befragung mit über 800 Teilnehmern durchgeführt. Mit den erhobenen Daten konnten die Studierenden den Radfahrmarkt, das Verhalten der Fahrer sowie den Umgang mit Beschwerden beim Radfahren detailliert abbilden.

Die Ausarbeitungen belegten, dass der Radfahrmarkt viele versteckte Potenziale für ergonomische Produkte aufweist, die Humpert mit der Marke „ergotec“ für sich nutzen kann. Über 50 Prozent der Befragten klagen über zum Teil große Beschwerden beim Radfahren, jedoch fehlt ihnen die Kenntnis über geeignete Produkte zur Beschwerdereduktion. Besonders Radfahrtouristen und die sportlichen Radfahrer zeigen ein stark ausgeprägtes Wissen und Interesse um Fahrradkomponenten auf. Umso erstaunlicher ist, dass diese bislang von ergonomischen Fahrradkomponenten nur sehr selten Gebrach machen. Auch Vertreter aus dem Fahrradhandel bestätigen diese Erkenntnis der Studierenden. Die Händler haben die Erfahrung gemacht, dass die Kunden vielfach über Beschwerden klagen, jedoch relativ hilflos bei der Behebung dieser Beschwerden sind. Somit ist die Aufgeschlossenheit gegenüber den ergonomischen Produkten der Humpert-Marke „ergotec“ besonders groß. Dem Fachhandel kommt bei dieser Thematik eine große Bedeutung zu. 67% der Befragten sehen den Fachhandel demnach als zentrale Anlaufstelle für den Einkauf von Radfahrprodukten.

Die Studierenden resümieren, dass die Marke „ergotec“ bereits auf einem sehr guten Weg ist, an die Radfahrer mit Beschwerden heran zu kommen. Empfehlung ist, die existierende Marketingstrategie weiter zu verfolgen und zu professionalisieren, damit die Bekanntheit von „ergotec“ noch weiter gesteigert und das Wissen um ergonomisch richtiges Radfahren ausgebaut werden kann.

Zu beachten ist dabei, dass als Kommunikationskanal bei der Suche nach Informationen 85% der Befragten das Internet wählen. Zudem erhalten 59% der Probanden Informationen von Freunden und Bekannten. In diesem Zusammenhang greift die als Microsite aufgebaute Online-Plattform www.richtigradfahren.de.